{"id":180,"date":"2020-05-18T12:19:32","date_gmt":"2020-05-18T10:19:32","guid":{"rendered":"http:\/\/studium.bui.haw-hamburg.de\/?p=180"},"modified":"2020-07-03T09:35:02","modified_gmt":"2020-07-03T07:35:02","slug":"brand-new-green","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/studium.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2020\/05\/18\/brand-new-green\/","title":{"rendered":"Brand New Green"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ralph Schmidt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>AUSGANGSLAGE: Zeitschriftenverlage wie Gruner + Jahr\n stehen vor der Herausforderung, dass im Zuge zunehmend digitaler \nInforma-tions- und Kulturrezeption das Interesse an bezahlpflichtigen \nPrintprodukten deutlich abnimmt. Aus diesem Grund m\u00fcssen die Zielgruppen\n der bew\u00e4hrten Medienmarken \u00fcber andere Kan\u00e4le und mit anderen \nStrategien angesprochen und erreicht werden, um die zuk\u00fcnftige \nMarkenbindung dauerhaft sicherzu\u00acstellen. Dazu sind zus\u00e4tzlich zu den \nherk\u00f6mmlichen PR- und Marketinginstrumente (wie Pressemitteilungen, \nPlakatwerbung, Print-Anzeigen und Facebook-Ads) neue und innovative \nKommunikationsma\u00dfnahmen im sozialen und digitalen Raum erforderlich, die\n auch bei j\u00fcngeren Ziel-gruppen das Interesse f\u00fcr die Markenwelten der \nPrintobjekte wecken und festigen k\u00f6nnen.<br><br>UMFELD: Als renommierter\n Verlag beheimatet Gruner + Jahr bekannte Medienmarken wie Gala, Stern, \nBrigitte und Geo. Kern aller Marken ist jeweils das Print-Heft, dessen \nInhalte auch auf digitalen Kan\u00e4len wie Websites oder Social Media \nstattfinden. Erg\u00e4nzt wird die Markenwelt oftmals durch Events, \nprominente Markenbotschafter und das Angebot von markenbezogenen \nHandelsprodukten.<br><br>PROBLEM: Allerdings ist nicht genug \u00fcber die \npassenden Aufmerksamkeits- und Bindungsfaktoren bekannt, die die \nGeneration der Digital Natives dazu motivieren k\u00f6nnen, sich f\u00fcr \nMarkenwelten zu \u00f6ffnen, deren Ursprung im Printsegment liegt. Die \nVielfalt attraktiver, innovativer und zugleich stark segmentierter \nAlternativangebote f\u00fcr Unterhaltung und Infor-mation, Bildung und \nKultur, Anreiz und Entspannung, die \u00fcber das Internet vermittelt werden,\n erschwert es dabei deutlich, klassische Print-Marken im \nMedienbewusstsein der jungen Zielgruppen zu verankern. Im Zuge kaum zu \nkalkulierender hype-getriebener Aufmerksamkeitswanderungen des j\u00fcngeren \nMedienpublikums, die wom\u00f6glich einer kontinuierlichen und \nl\u00e4ngerfristigen Bindung an etablierte Medienangebote im Wege stehen, \nm\u00fcssen Markeneigen-schaften wie Qualit\u00e4t, Zuverl\u00e4ssigkeit, Vertrauen, \nNutzwert oder Image neu bewertet und neu definiert werden.<br><br>AUFTRAG\n UND ZIEL: Im Auftrag der Abteilung Kommunikation &amp; Marketing von \nGruner + Jahr erstellt das Forschungsteam der HAW Ham-burg einen \nInnovationsreport mit systematisch entwickelten Ideen zur Heranf\u00fchrung \nund Bindung j\u00fcngerer Rezipien-ten an die zwei exemplarisch ausgew\u00e4hlten \nprintbasierten Marken Stern und JWD, wobei in Absprache mit dem \nAuf-traggeber folgende Analyse- und Entwicklungsaspekte vorrangig zu \nbearbeiten sind: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Strategien zur Bekanntmachung der Marken durch innovative und nachwirkende Kommunikationsma\u00dfnahmen;<\/li><li>Analyse und Vorschl\u00e4ge zur Ansprache der relevanten Zielgruppe im deren kommunikativem Umfeld;<\/li><li>Empfehlungen\n f\u00fcr Verbesserungspotenziale in der aktuellen Ausrichtung der \nuntersuchten Medienmarken und zu deren optimaler Positionierung.<\/li><li>F\u00fcr die Herangehensweise an das Projekt empfehlen sich folgende methodische Instrumente:<ul><li>\u00fcbersichtsartige\n Analyse und Charakterisierung von Mediengewohnheiten, -bed\u00fcrfnissen und\n -interessen j\u00fcngerer digital sozialisierter Medienrezipenten;<\/li><li>aktueller Survey und Sammlung von Fallbeispielen zur innovativen Zielgruppenansprache bei printbasierten Marken;<\/li><li>systematisch-kreative\n Entwicklung sowohl aktionistischer, als auch langfristiger \nKommunikationsma\u00dfnahmen auf der Basis von Design-Thinking-Methoden.<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Leistungsanforderungen:\n Die Teilnehmer*innen erarbeiten projektbegleitend zu benotende \nArbeitspapiere, die in eine gemeinsame Studie einflie\u00dfen, die der \nAuftraggeberin rechtzeitig zum Projektabschluss am 30.1.2020&nbsp; zur \nVerf\u00fcgung gestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leistungsanforderung:<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Resultate aus der Umfrage sind im Team und in\n Kleingruppen so aufzubereiten, dass sie publizistisch verwertet und f\u00fcr\n die Public Relations des BID-Antrags f\u00fcr eine Aufnahme St. Paulis ins \nImmaterielle Kulturerbe genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ralph Schmidt AUSGANGSLAGE: Zeitschriftenverlage wie Gruner + Jahr stehen vor der Herausforderung, dass im Zuge zunehmend digitaler Informa-tions- und Kulturrezeption das Interesse an bezahlpflichtigen Printprodukten deutlich abnimmt. 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