{"id":214,"date":"2020-06-28T18:42:10","date_gmt":"2020-06-28T16:42:10","guid":{"rendered":"http:\/\/studium.bui.haw-hamburg.de\/?p=214"},"modified":"2020-07-07T08:36:26","modified_gmt":"2020-07-07T06:36:26","slug":"internationale-fotoausstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/studium.bui.haw-hamburg.de\/index.php\/2020\/06\/28\/internationale-fotoausstellung\/","title":{"rendered":"Internationale Fotoausstellung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Prof. Dr. Wolfgang Swoboda, Ute Wett<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor Jahren war klar, dass Begriff und Praxis der \u00b4Ausstellung\u00b4 sich mit fortschreitender Digitalisierung wandeln und grundlegend neu gedacht werden m\u00fcssen. So hie\u00df es anl\u00e4sslich einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung der ELBE-Studios im Jahre 2012: <em>\u201eMedien werden zunehmend \u00fcber das Internet angeboten. Der Kunstmarkt ist von dieser Verlagerung noch nicht so stark betroffen wie bei\u00adspielsweise der Musikmarkt. Werden in Zukunft auch Gem\u00e4lde oder Skulpturen direkt \u00fcber das Internet vertrieben? Wird es dem\u00adn\u00e4chst eine digitale Version der Kunstwerke geben, so wie es heut\u00adzutage die E-Books und Musik\u00addownloads gibt? (\u2026) Ist eine Ver\u00e4nderung des T\u00e4tigkeitsfeldes abzusehen? Wer\u00adden die Kunstwerke in Zukunft haupts\u00e4chlich \u00fcber das Internet ausgestellt und ange\u00adbo\u00adten? Wird dadurch die Be\u00addeutung von Datenbankent\u00adwicklern, Screendesignern und Informationsspezialisten steigen? Wie sehen erfolg\u00adreiche neue Vermark\u00adtungs\u00adstrategien und zukunftsorientierte Gesch\u00e4ftsmodelle in diesem Arbeitsfeld aus? Und wie k\u00f6nnen die Hochschulen ihre Absolventen darauf vorberei\u00adten?\u201c (Von der Kunstgalerie zum iMarkt \u2013 K\u00fcnftig alles online?; https:\/\/www.frischemedien.net\/elbe-studios.de\/?VID=172).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Auswirkungen von COVID-19 wird deutlich, wie gro\u00df der Nutzen der Netze f\u00fcr unsere auf Kom\u00admunikation angewiesenen Gesellschaft ist, &#8211; nicht nur f\u00fcr die Information (Nachrichten) und die Bildung (Schulen, Hochschulen), sondern auch f\u00fcr die Kommunikationskultur insgesamt (also Thea\u00adter, Konzerte, Kunstausstellungen, Museen, Bibliotheken). Mittlerweile sind in allen genann\u00adten Be\u00adreichen zahlreiche Versuche gestartet und beeindruckende Beispiele \u2013 von verteilten interaktiven Websites bis hin zu digitalen Storytelling-Angeboten erfolgreich umgesetzt worden, wie mit den folgenden Links exemplarisch angedeutet werden soll:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"a\"><li>Die Pr\u00e4sentation des Werks eines herausragenden K\u00fcnstlers (lokal, online und als Buch) l\u00e4sst sich am Beispiel von Tim Burton veranschaulichen:<\/li><\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The World of Tim Burton (Opening weekend)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/U64urqp1M-s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.4hk.com.hk\/timburton\">https:\/\/www.4hk.com.hk\/timburton<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.timburton.com\/\">http:\/\/www.timburton.com\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die virtuelle B\u00fcndelung dezentraler Best\u00e4nde zu einem wichtigen Sammelgebiet mit Elementen aus Architektur, Bildender Kunst, Darstellender Kunst, Film, Fotografie, Grafik, Literatur, Musik l\u00e4sst sich gut an dem virtuellen Online-Museum \u201eK\u00fcnste im Exil\u201c zeigen. Dies ist ein Netzwerkprojekt, das die Ressourcen von Forschungseinrichtungen, Sammlungen und Ausstellungsh\u00e4usern b\u00fcndelt, die dezen\u00adtral erarbeitet und gepflegt werden, z.B. zu Leben und Werk von Thomas Mann:<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.kuenste-im-exil.de\/KIE\/Web\/DE\/Navigation\/Exil-Netzwerk\/exil_netzwerk.html\">http:\/\/www.kuenste-im-exil.de\/KIE\/Web\/DE\/Navigation\/Exil-Netzwerk\/exil_netzwerk.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kuenste-im-exil.de\/KIE\/Content\/DE\/Personen\/mann-thomas.html\">https:\/\/kuenste-im-exil.de\/KIE\/Content\/DE\/Personen\/mann-thomas.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Projekt \u201eInternationale Ausstellung\u201c im WS 20\/21 hat folgenden Ablauf: Wir werden zu Beginn einige lokale und virtuelle Ausstel\u00adlun\u00adgen besuchen, diese analysieren und mit Ausstellungsexperten besprechen. Was sind typische The\u00admen und Formate, was sind die jeweiligen Elemente, wie funktionieren die Ge\u00adsch\u00e4ftsmodelle von Aus\u00adstel\u00adlungen? Wie ver\u00e4ndern und verschie\u00adben sich die Notwendigkeiten in unserer Zeit, und welche neuen M\u00f6g\u00adlich\u00adkeiten er\u00f6ffnen sich zuk\u00fcnftig? Im Anschluss da\u00adran werden wir mehrere Kon\u00adzepte f\u00fcr interna\u00adtionale Ausstel\u00adlun\u00adgen entwickeln. F\u00fcr eines davon wollen wir dann exempla\u00adrisch er\u00adarbeiten, wie es umzusetzen w\u00e4re, also gemeinsam planen und ein Demo entwickeln, mit dessen Hilfe wir dann Kooperationspartner und Sponsoren f\u00fcr die Umsetzung gewinnen k\u00f6nnen. M\u00f6gliche Themen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Alltagsleben in Wuhan und Hamburg <em>\u2013<\/em> vor, w\u00e4hrend und nach dem ersten Lockdown der COVID-19-Pandemie (mit Partnern von der Wuhan Textile University, Hubei Province, China);<\/li><li>Ausgefallene Nachrichten. Eine Ausstellung von Infografiken zu Themen, die w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie ausgefallenen sind (auch hier w\u00fcrden wir versuchen mit Studierenden und Lehrenden aus Wuhan zu kooperieren);<\/li><li>Emma und Erwin auf Reisen in Europa. Eine Postkartenausstellung zur Kulturgeschichte des Urlaubs in den 60er, 70er und 80er Jah\u00adren; daf\u00fcr w\u00e4re bereits einiges an Material im Fundus.&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Zur Entwicklung der Medienkompetenz in Hamburg. Eine Aus\u00adstellung mit digitalen Film-Anteilen (Partner daf\u00fcr w\u00e4re das Me\u00addienzentrum der Fakult\u00e4t f\u00fcr Erziehungswissenschaft der Univer\u00adsit\u00e4t Hamburg<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Von den Teilnehmer*innen an diesem Projekt wird erwartet, dass sie sich aktiv in die Konzeptionierung und Entwicklung einer digitalen Ausstellung einbringen und bei deren Umset\u00adzung Aufgaben im Team \u00fcberneh\u00admen. Dies werden Aufgaben aus den Bereichen Konzeption, Kom\u00admu\u00adnikation, Kuratieren, Projekt\u00admanagement, Planen, Kalkulie\u00adren, Pro\u00addu\u00adzieren und Pr\u00e4sentieren sein. Wenn eine Konzeption ge\u00adlingt, k\u00f6nnen aus den Projektergebnissen heraus im nachfol\u00adgen\u00adden Semester Ba\u00adchelorarbeiten entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Einlesen in die Thematik ist folgende Publikation empfehlenswert. Sie l\u00e4sst sich als PDF oder EPUB ganz oder kapitelweise \u00fcber den folgenden Link kostenlos aus dem Netz laden (CC BY 4.0): <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/view\/title\/538536\">https:\/\/www.degruyter.com\/view\/title\/538536<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Regina Franken-Wendelstorf u.a. (Hrsg.): Das erweiterte Museum. Medien, Technologien und Internet, De Gruyter 2019, (MuseumsBausteine, Bd. 19).<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Vorbereitung und Entscheidung bei der Projektwahl kann auch folgen\u00adde Fach- und Sachliteratur n\u00fctzlich sein:<\/p>\n\n\n\n<p>Barbara Alder, Barbara den Brok: Die perfekte Ausstellung. Ein Praxisleitfaden zum Projektmanagement von Ausstellungen, Bielefeld: Transcript Verlag 2012.<\/p>\n\n\n\n<p>Arge schnittpunkt: Handbuch Ausstellungstheorie und \u2013praxis, Wien, K\u00f6ln, Weimar: B\u00f6hlau Verlag 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Philipp Aumann, Frank Duerr: Ausstellungen machen. 2. Aktualisierte &nbsp;Auflage, Stuttgart: UTB Verlag 2014.<\/p>\n\n\n\n<p>Hubertus Kohle: Museen digital. Eine Ged\u00e4chtnisinstitution sucht den Anschlu\u00df an die Zukunft, Heidelberg University Publishing 2018.<\/p>\n\n\n\n<p>Andrea Kramper: Storytelling f\u00fcr Museen. Herausforderungen und Chancen, Bielefeld: Transcript Verlag 2017.<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Ulrich Obrist: A Brief History of Curating. JRP Ringier &amp; Les presses du r\u00e9el, Z\u00fcrich 2009.<\/p>\n\n\n\n<p>Lorenz P\u00f6llmann, Clara Herrmann (Hrsg.): Der digitale Kulturbetrieb. Strategien, Handlungsfelder und Best Practices des digitalen Kulturmanagements, Wies\u00adbaden: Springer Gabler 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Daniel Tyradellis: M\u00fcde Museen. Oder: Wie Ausstellungen unser Denken ver\u00e4n\u00addern k\u00f6nnten, Hamburg: Edition K\u00f6rber 2014.<\/p>\n\n\n\n<p>Lambert Wiesing: Sehen lassen. Die Praxis des Zeigens. 2. Auflage. Berlin: Suhrkamp Verlag 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Wolfgang Swoboda, Ute Wett Schon vor Jahren war klar, dass Begriff und Praxis der \u00b4Ausstellung\u00b4 sich mit fortschreitender Digitalisierung wandeln und grundlegend neu gedacht werden m\u00fcssen. So hie\u00df es anl\u00e4sslich einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung der ELBE-Studios im Jahre 2012: \u201eMedien werden zunehmend \u00fcber das Internet angeboten. 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